Frühling


Es sprießt und grünt im Walde,Fruehling

Es jubiliert die Vogelwelt.

Erwacht nun ist die Lebensfreude,

Der jeder sich gern zugesellt.

 


Die Lungen atmen weit und tief

In milder, ahnungsvoller Luft.

Wo die Natur in Winterruhe schlief,

Da lockt nun tausendfacher Duft.

 


Des Menschen Herz durchpulst das Leben –

Es fühlt sich von des Trübsinns Fesseln frei!

Mit neuer Sinnenlust zu streben,

Als ob er selbst Gott Amor sei!


Ein Lächeln schon ist Sonnenstrahl,

Der tief in deine Seele dringt

In zart erweckter Herzensqual

Erhascht des Weibes Nähe er beschwingt!


Es drängt sie hin in seine Arme,

Der Frühling lacht Ermunt´rung zu,

Auch wenn verhext von ihrem Charme-

An ihrem Herzen find er Ruh!


©
Wilhelm Böhm

 

 

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