Vorfrühling



Noch deckt der Schnee die weite Flur –

Doch aus gefrorner Erde schaut das neue leben –

Und staunend blickt der Mensch auf die Natur,

Wo sich in Wald und Feld die Triebe regen.

 

Der Vögel frohes Zwitschern heißt „Erwachen“,

Wie´s jedes Jahr das Licht der Hoffnung schenkt,

Wenn wir dann alles besser machen,

Von des Verstandes Kraft gelenkt!

 

Im Hornung leuchten uns die weißen Flächen

Mit Sonnenlicht von Berg und Tal.

Des Wandrers Augen schmerzgeblendet stechen,

Wenn er voranstapft, mühsam, oft mit Qual.

 

 

 

 

 

Es ist des Winters Zeit der Sauen-Pirsch,

Wann Jäger, Gäst und Treiber sind gestresst –

Grad jetzt verliert sein Geweih der Hirsch,

Dem bis zur Brunft Diana a Neies wachsen lässt.

 

Glück auf! ruft jedes Herz im Überschwang.

Lass´ uns das Neue Jahr gewinnen! Der Mensch im Hornung spürt den Drang –

Mit Zuversicht wird´s auch gelingen!

 
©Wilhelm Böhm

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